Newsletter 147 - August 2022

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Titel Jahresbericht 2021 der bke-Onlineberatung

Neues aus der bke-Onlineberatung

Die bke-Onlineberatung launcht für Eltern auf der Suche nach Erziehungstipps einen neuen Blog und einen Podcastkanal. Autorinnen und Autoren für die Blogartikel sind die Fachkräfte der bke-Onlineberatung sowie Gastexpertinnen und -experten zu unterschiedlichen Themen wie Ernährung, Trennung und Scheidung oder die Autonomiephase. Blog und Podcast sollen als erste Informationsquellen bei Erziehungsfragen dienen und verschiedene Aspekte familiärer Situationen fachlich darstellen.

Die aktuellen Blogbeiträge sind ab sofort hier online zu finden. Der Podcast der bke-Onlineberatung ist sowohl auf der Website der bke , als auch bei den gängigen Streamingportalen abrufbar.

Den Jahresbericht der bke-Onlineberatung für 2021 finden Sie hier.

 

 

6. ZKJ-Tag am 7. März 2023 als Hybridveranstaltung

 

Das Beim 6. ZKJ-Tag ist die Teilnahme sowohl präsent in Köln als auch online möglich. Im Rahmen des Programms referieren Experten aus Recht, Pädagogik, Sozialarbeit und Familienpsychologie zu aktuellen Praxis- und Anwendungsfragen sowie zu neuen Entwicklungen im Bereich des Kindschafts- und Familienrechts, der Erziehungsberatung und der Jugendhilfe. Folgende Themen stehen auf der Agenda:

  • Fragen zum Begleiteten Umgang
  • Kinder- und Jugendhilfe: Neues aus Gesetzgebung, Rechtsprechung und aktuelle Entwicklungen
  • Rolle und Aufgaben des Jugendamts im familiengerichtlichen Kinderschutzverfahren
  • Neues aus der familiengerichtlichen Rechtsprechung
  • Kindeswille aus psychologischer Sicht

Zum Programm und zur Anmeldung gelangen Sie hier.

 

 

 

 

Gewalt an Kindern und Jugendlichen mit Behinderung
Dossier in leichter Sprache

Mit dem Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) werden Kinder und Jugendliche mit Behinderung auch im Kinderschutz explizit in den Blick genommen werden. Fachkräfte aus dem Kinderschutz, sind für die spezifischen Schutzbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung zu sensibilisieren. Denn erst durch die fachliche Auseinandersetzung mit dem Thema kann Kindeswohlgefährdung erkannt werden.  Auch wenn sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend immer mehr ins gesellschaftliche Bewusstsein rückt, ist die hohe Prävalenz im Kontext einer Behinderung kaum im Fokus öffentlicher Wahrnehmung. Gewalt an Kindern und Jugendlichen mit Behinderung ist dementsprechend ein eher vernachlässigtes Thema. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ) hat daher zum wiederholten Mal mit der Bundesvereinigung der Lebenshilfe e.V. ein Dossier in Leichter Sprache veröffentlicht.

Das Dossier mit dem Titel Gewalt an Kindern und Jugendlichen mit Behinderung steht hier zum Download  zur Verfügung und kann kostenlos auch in höherer Stückzahl beim Herausgeber bestellt werden.

 

 

 

 

 

Kindeswohlgefährdungen bleiben auch 2021 auf hohem Niveau

Die Zahl der Kindeswohlgefährdungen ist - nach ihrem Höchststand im ersten Corona-Jahr 2020 - im zweiten Jahr der Pandemie leicht gesunken: 2021 haben die Jugendämter in Deutschland bei über 59.900 Kindern und Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung durch Vernachlässigung, psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt festgestellt. Das waren rund 600 Fälle oder 1% weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sind die Fälle, bei denen die Behörden nach Prüfung des Verdachts zwar keine Kindeswohlgefährdung, aber einen Hilfebedarf festgestellt haben, gleichzeitig um knapp 2% gestiegen (+ 1.100 Fälle): 2021 meldeten die Jugendämter fast 67.700 Fälle von Hilfebedarf. Im zweiten Corona-Jahr haben die Kindeswohlgefährdungen damit den zweithöchsten Wert seit Einführung der Statistik im Jahr 2012 und die Fälle von Hilfebedarf einen neuen Höchststand erreicht.

Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden. Ausführliche Daten zum Thema Kinderschutz und Kindeswohl stehen auf der Themenseite des Statistischen Bundesamtes zur Verfügung. 

 

Kinderschutz im Gesundheitssystem verankern
Positionspapier

Die Deutsche Gesellschaft Kinderschutz in der Medizin (DGKiM) hat federführend ein Positionspapier veröffentlicht. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren unterstützt die Forderungen und betont die Wichtigkeit der Verantwortungsübernahme für Kinderschutz im gesamten Gesundheitssystem. Das Positionspapier trägt den Titel Kinderschutz im Gesundheitssystem verankern. Eine medizinische Expertise für flächendeckenden und nachhaltigen Kinderschutz und ist hier zu finden. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

   
 

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