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NEU Beziehungsbegleitung, Beratung und Therapie mit Eltern, Säuglingen und Kleinkindern ACHTUNG! Kurs findet online statt. Neue Uhrzeit!
Kursnummer: E 21.10
Referent: Dipl.-Psych. Bärbel Derksen
Tagungsstätte: Tagungszentrum Schmerlenbach
PLZ / Ort: 63768 Hösbach
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 340,– Euro 290,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 21.06.2021 14:00 Uhr - 25.06.2021 13:00 Uhr
Anmeldeschluss: 15.3. 2021
Der Kurs findet online statt und wird in zwei Teile gesplittet:
Erster Teil: 23. - 25. Juni 2021- Beginn am ersten Kurstag: 9.00 Uhr! Ende letzter Kurstag: ca. 17 Uhr!
Zweiter Teil: 15. - 16. November 2021

Ziel
Die Teilnehmer/innen kennen normative familiäre Entwicklungsprozesse als auch Entwicklungsauffälligkeiten in den ersten drei Lebensjahren wie z.B. frühkindliche Regulationsstörungen oder psychische Beeinträchtigungen auf Seite der Eltern. Unterschiedliche Hilfen wurden ergänzend gegenübergestellt und die Teilnehmenden haben in Kleingruppen ausgewählte Aspekte dieser beratenden als auch therapeutischen Methoden erfahren und ausprobiert.

Inhalt
Säuglinge und Kleinkinder sind in ihren Verhaltensweisen nicht immer leicht zu verstehen und ihr gesundes Aufwachsen steht im engen Zusammenhang mit den sich aufbauenden Entwicklungskompetenzen und den Erfahrungen mit seinen engen Bezugspersonen. Die Säuglingsforschung der letzten Jahrzehnte hat umfangreiche Erkenntnisse gesammelt und bietet damit den unterschiedlichen Praxisfeldern viele hilfreiche Informationen und Kenntnisse. Bei der Begleitung und Beratung von jungen Eltern in der Erziehungs- und Familienberatung ist umfangreiches Wissen über diese normativen frühkindlichen Entwicklungsabläufe als auch die Kenntnis von entwicklungshemmende Faktoren notwendig, um sie in dieser ersten Phase der Elternschaft gut zu unterstützen. Besonders die Bindungserfahrungen des Säuglings oder Kleinkindes mit seinen primären Bezugspersonen haben eine hohe Bedeutung. Konkrete Themen werden sein
- Entwicklungspsychologische Grundlagen und Bedeutung der frühe Eltern-Kind Interaktionen
- Einführung in die Interaktionsdiagnostik
- Entwicklungspathologische Kenntnisse und (hoch-) auffällige Eltern-Kind-Interaktionen
- frühkindliche Regulationsstörungen und Auswirklungen auf die Entwicklung in den ersten Lebensjahren
- Möglichkeiten der unterschiedlichen Interventionen (primär/sekundäre Unterstützungen bis zu therapeutische Möglichkeiten und präventiver Kinderschutz).

Methoden
Vortrag im Plenum, Videoanalysen, Beobachtung, Rollenspiel, Kleingruppenarbeit, Diskussion, Reflexion, eigene Fall- oder Konzeptarbeit.