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NEU: Traumabezogene Spieltherapie (tSt)
Kursnummer: E 19.26
Referent: Dipl.-Psych. Dorothea Weinberg
Tagungsstätte: FrauenWerk Stein
PLZ / Ort: 90547 Stein
Teilnehmerzahl: 19
Kursgebühr: 250,– Euro / 220,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 02.12.2019 14:00 Uhr - 04.12.2019 12:00 Uhr
Anmeldeschluss: 26. 8. 2019
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Ziel
Die Teilnehmer/-innen des Kurses haben Kenntnisse über das Verfahren der traumabezogenen Spieltherapie (tSt) nach Weinberg. Sie können die praktisch eingeübten Elemente wie ressourcenstabiliserende Interventionen sicher in der täglichen Beratungsarbeit einsetzen und Kinder bei der Verarbeitung traumatischer Erfahrungen intensiv unterstützen. Formen des Einbezugs der Bezugspersonen in den therapeutischen Prozess sind bekannt.

Inhalt
Die einleitende Theorie-Präsentation stellt das traumapsychologische Konzept, das der tSt zugrunde liegt, dar.
Der Schwerpunkt dieses Kurses liegt auf der methodischen Erarbeitung und Einübung der traumabezogenen Spieltherapie/tSt. Diese wird anhand von Videodemonstration, Konzeptarbeit, Workshops und konkreten Demonstrationen von Therapeutenverhalten anhand der Fishpool-Technik erarbeitet und anwendungsreif angeeignet. Die methodischen Bestandteile der tSt sind unter anderem: Aufbau guter innerer Instanzen, die Bau-dir-Instruktion, Arbeit mit nicht endenden aggressiven Spielen, Aufbau von Sicherheit im Therapiezimmer, die gezielte Arbeit mit Spaltungen, die Integration des Todesthemas.

Darüber hinaus wird die Psychotherapie von Bindungsstörungen nach früher Vernachlässigung und/oder Misshandlung in ihren theoretischen Grundlagen und praktisch vorgestellt. Die traumabezogene Spieltherapie beinhaltet neben der direkten Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen auch eine gute Begleitung des gesamten Prozesses durch die Bezugspersonen.


Methoden
• Vortrag/Konzeptarbeit
• Video-/Demonstration
• Arbeit in Kleingruppen
• Fishpool-Technik

Literatur
Weinberg, D. (2015): Verletzte Kinderseele – Elternratgeber, Stuttgart: Klett-Cotta.
Weinberg, D. (2010): Psychotherapie mit komplex traumatisierten Kindern, Stuttgart: Klett-Cotta, 5. Auflage.