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NEU: Ressourcenorientierte 
kultursensible Hilfen für Migrationsfamilien
Kursnummer: E 19.24
Referent: Dipl.-Psych. Karin Jacob, Dipl.-Psych. Anisa Saed-Yonan
Tagungsstätte: Bildungshaus St. Ursula
PLZ / Ort: 99084 Erfurt
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 20.11.2019 14:00 Uhr - 22.11.2019 13:00 Uhr
Anmeldeschluss: 16. 9. 2019
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Ziel
Die Teilnehmenden haben kultursensibles Wissen erlangt und sind in der Lage, Ressourcen von migrierten Kindern und ihren Familien zu erkennen und zu nutzen. Sie sind handlungssicherer im Umgang mit den Familien und können Grenzen der eigenen Handlungsfähigkeit erkennen.

Inhalt
Hintergründe für Migration und Zuwanderung können sehr unterschiedlich sein. In den letzten Jahren sind aufgrund der weltpolitischen Entwicklung vor allem schutzsuchende Kinder, Jugendliche und ihre Familien verstärkt in den Blick genommen worden. Migrierte Familien erleben nicht selten den Verlust ihrer Heimat und der gewohnten Sozialisationsbedingungen als psychischen Stress bis hin zur traumatischen Belastung.
Der Kurs widmet sich der Sensibilisierung für interkulturelles Arbeiten und der beruflichen Handlungssicherheit in der Arbeit mit Familien aus fremden Kulturkreisen. Ausgehend vom psychosozialen Stress und dessen Einfluss auf die psychische Gesundheit und das Gesundheitserleben der Migrierten wird außerdem erläutert, was ein Trauma ist und welche Folgen für alle Beteiligten daraus entstehen. Welche Ressourcen und welche Potentiale migrierte oder schutzsuchende Familien mitbringen und wie sie für die Arbeit genutzt werden können wird ebenso thematisiert, wie auch, welche Ressourcen die Teilnehmer/-innen als Fachkräfte bereits mitbringen und wie man sich vor möglicher eigener »Mitempfindungsmüdigkeit« schützen kann. Anhand des fachlichen Inputs über Fakten zu Migration, zu Stresserleben der Familien und Einzelner, zu Traumatherapie und mit begleitendem Erfahrungsaustausch wird das professionelle Handeln weiterentwickelt.

Methoden
fachlicher Input
Dikussion und Erfahrungsaustausch
Übungen und Fallbeispiele
kleine Intervisionsgruppen