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NEU: Bindungsdiagnostik in der Familienberatung
Kursnummer: E 19.19
Referent: Dr. Mathias Berg
Tagungsstätte: Haus Marienhof
PLZ / Ort: 53639 Königswinter
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 190,– / Euro 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 21.10.2019 14:00 Uhr - 23.10.2019 13:00 Uhr
Anmeldeschluss: 16. 9. 2019
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Ziel
Die Teilnehmer/-innen haben ihre diagnostischen Kenntnisse und Kompetenzen bei Kindern Jugendlichen und Erwachsenen um etablierte Instrumente der Bindungsforschung erweitert, die auch in Beratungsstellen gut eingesetzt werden können. Sie haben die Fähigkeit entwickelt, auch ohne spezielle diagnostische Verfahren, Bindungsprozessen in der Familienberatung mehr Aufmerksamkeit zu widmen, um diese besser zu erkennen.

Inhalt
Allgemein ist bekannt, dass Bindung nicht nur in den Kleinkindjahren als besonders beachtenswert gilt, will man problematische Eltern-Kind-Beziehungen verstehen. Auch viele Verhaltensstörungen im Kindesalter sind mit (hoch) unsicheren Bindungsstrategien assoziiert. Dieser Kurs bietet daher eine praktische Einführung in verschiedene Methoden der Bindungsdiagnostik an. Näher vorgestellt wird vor allem das Geschichtenergänzungsverfahren zur Bindung (GEV-B), das für einen Altersbereich vom Kindergarten bis zum Grundschulalter vorgesehen ist. Thematisiert werden daneben noch andere Bindungsdiagnostikverfahren für das Jugendalter sowie für Erwachsene und Paare. Es werden Grenzen und Möglichkeiten einer Bindungsdiagnostik für anschließende Interventionen in der Beratung und Therapie aufgezeigt. Der Kurs kann und will keine wissenschaftliche Schulung in den einzelnen Bindungsinventaren ersetzen, baut er jedoch auf den praktisch-diagnostischen Erfahrungen der Teilnehmer/-innen auf, und ermöglicht diesen so, neue Zugangsweisen zur inneren Welt von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern zu erschließen.

Methoden
Der Kurs führt praxisorientiert in die Diagnostikmethoden, insbesondere in das GEV-B, ein. Bindungstheoretische Grundlagen werden auf die für die Anwendung der Verfahren notwendigen Aspekte begrenzt bleiben. Gearbeitet wird außerdem mit Fallbeispielen, Videodemonstrationen und eigenen Anwendungen/Übungen.