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NEU: Vertrauensvolle Beziehungen ermöglichen
Unterstützung für emotional instabile Jugendliche
Kursnummer: E 19.18
Referent: Dipl.-Psych. Nicole Irion
Tagungsstätte: SysTelios-Klinik, Am Tannenberg 17, Die Übernachtung ist eigenständig zu organisieren; z. B. in »Buddhas Weg« in 15 Minuten Fußweg
PLZ / Ort: 69483 Wald-Michelbach, OT Siedelsbrunn
Teilnehmerzahl: 20
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 16.10.2019 14:00 Uhr - 18.10.2019 13:00 Uhr
Anmeldeschluss: 2. 9. 2019
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Ziel
Die Teilnehmer/-innen kennen bewährte (hypnosystemische) Unterstützungsangebote für Jugendliche und junge Erwachsene, die mit »emotional-instabilen Persönlichkeitsstilen« vertrauensvolle und tiefe Beziehungen bisher nur schwer entwickeln und halten können.

Inhalt
Der Übergang vom Jugendlichen- zum Erwachsenenalter ist geprägt von zahlreichen Veränderungen auf körperlicher, psychischer und sozialer Ebene. Diese Veränderungen finden stets in einem Kontext statt, insbesondere in Bezug zu einem familiären Beziehungssystem. Stierlins systemisch geprägtes Konzept der »Individuation mit« und »Individuation gegen« beschreibt die Bedeutung von Konflikten für die individuelle Entwicklung von jungen Menschen. Dabei entwickeln Familien ihre eigenen »Kulturen« und Lösungsversuche im Umgang mit diesen Konflikten. Immer mehr junge Menschen entwickeln »emotional-instabile Persönlichkeitsstile«, die vertrauensvolle und tiefe Beziehungen erschweren.
Systemische Methoden bieten Möglichkeiten, durch Veränderungen der willkürlichen und unwillkürlichen Aufmerksamkeitsfokussierungen neue und gesundheitsförderliche Familien-Konflikt-Kulturen zu gestalten, unter wertschätzender Begegnung mit früheren, wenn auch inzwischen ungewünschten Mustern als Teil der individuellen und familiären Entwicklung. Auch hypnotherapeutische Methoden können das innere Erleben und damit zum Teil auch das äußere Verhalten junger Menschen auf gewünschte Art und Weise verändern, so dass eine andere Art der Beziehungsgestaltung (auch zu sich selbst) wieder möglicher wird.

Methoden
- Input (hypnosystemisch, systemische Choreographien und hypnotherapeutische Interventionen)
- Austausch und Diskussion
- Interview mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen und Demos
- Supervisions- und Fallarbeit