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Das Lebensflussmodell in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Kursnummer: E 19.11
Referent: Dipl.-Psych. Josef Zimmermann
Tagungsstätte: Haus Marienhof
PLZ / Ort: 53639 Königswinter
Teilnehmerzahl: 18
Kursgebühr: 190,– Euro / 160,– Euro für Mitglieder der LAG (ohne Unterkunft und Verpflegung)
Datum: 24.06.2019 14:00 Uhr - 26.06.2019 13:00 Uhr
Anmeldeschluss: 13. 5. 2019
Ziel

Erziehungs- und Familienberater/-innen haben ihren Methodenkoffer mit der Methode des Lebensflusses sowie flankierenden kreativen Techniken erweitert. Sie sind motiviert, diese Interventionen direkt anzuwenden und damit Kinder und Jugendliche in ihrer Selbstwirksamkeit zu stärken.


Inhalt

Wenn Kindern und Jugendlichen neben der Elternberatung ein eigener (kurz-) therapeutischer Raum angeboten wird, geschieht dies auf dem diagnostischen Hintergrund, ihre Kompetenz zur Überwindung aktueller Entwicklungskrisen (geäußert in Ängsten, Zwängen, Niedergeschlagenheit, konflikt- oder angstbesetzten Ablösungen) zu stärken.

Kinder und Jugendliche wünschen und brauchen einen über die reine Sprache hinausgehenden Zugang: Sie erleben sich in klärenden oder helfenden Gesprächen zu Hause oder in der Schule oftmals „zugetextet“. Dargestellt und erprobt werden:

• Lebensfluss mit Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden

o wahrnehmen und verorten stärkender Erfahrungen und Ressourcen
o entwerfen und proben konkreter Handlungsschritte zur Überwindung der aktuellen Entwicklungskrise
o Jugendliche und Heranwachsende: in-Blick-nehmen und gestalten der Zukunft

• Imaginationen zur Externalisierung belastender Symptome und Internalisierung hilfreicher Kräfte

• Formulieren wirksamer Leitsätze, Körperhaltungen und -bewegungen zur Stärkung der Selbstakzeptanz und des Selbstwerts
Diese Interventionen greifen die charakteristischen Fertigkeiten und Begabungen der verschiedenen Entwicklungsphasen (Phantasiekraft, Pragmatismus, Zukunftsorientierung) auf, sind sehr gut in die Familienberatung integrierbar, können Spaß machen und halten auch die Berater/-innen lebendig.


Methoden

• Theoretische Inputs
• Demonstrationen
• Praktische Übungen in Kleingruppen
• Fallbeispiele und Fallarbeit (eigene Fälle bitte mitbringen)