Ziel
Die Teilnehmer*innen haben das nötige Wissen über extreme Ideologien, um Anzeichen insbesondere rechter Radikalisierung zu erkennen. Sie haben ihre eigene Haltung sowie mögliche Vorurteile reflektiert, um professionell und dabei menschenrechtsorientiert beraten zu können. Sie kennen weitere spezialisierte Unterstützungs- und Verweisstrukturen.
Inhalt
Eltern oder Angehörige, deren Kinder sich demokratie- und menschenfeindlich positionieren oder die sich in eindeutig rechtsextremen Lebenswelten oder Gruppierungen orientieren, reagieren oft verunsichert. Diskussionen und Streit in den Familien über unterschiedliche politische Meinungen haben erheblichen Einfluss auf die Qualität der Beziehungen. Einerseits können und wollen Eltern menschenfeindliche Äußerungen ihres Kindes nicht hinnehmen, andererseits soll und darf der Kontakt zum Kind nicht verloren gehen. Konkrete Themen werden sein:
- Überblick vor allem über rechtsextreme Ideologien, Symbole und Organisationen
- jugendkulturelle Freizeit- und Attraktionsangebote der extremen Rechten
- Funktion von Familie und Geschlechterrollen bei der Herausbildung rechtsextremer Denk- und Verhaltensmuster
- Zusammenhang von extrem rechter Erziehung und Fragen zum Kindeswohl
- Kooperations- und Verweisstrukturen
- Praxisbeispiele unter Anwendung von Analysemethoden und Gesprächsführung
- Reflexion der eigenen Haltung und Rolle
Methoden
- Inputs in Form von Vorträgen und Filmmaterial
- Arbeit in Groß- und Kleingruppen
- Reflexionsübungen, Austausch und Diskussionen
- Fallarbeit
Kursnummer
E 26.27
Ort
Pentahotel Kassel
34131 Kassel
Termin
-
Leitung
Soziologin Katharina Kist, M.A.
Kursbeitrag
310,– Euro
280,– Euro für LAG-Mitglieder
zzgl. verbindlicher Kosten der Tagungsstätte
Übernachtung mit Verpflegung: ca. 540 Euro oder nur Verpflegung: ca. 290 Euro (siehe Tagungsstättenverzeichnis)
Stichtag
Kursplätze
18