Projektive Testverfahren in der Arbeit mit Kindern
Ziel
Die Teilnehmer*innen kennen unterschiedliche projektive Testverfahren für Kinder und Jugendliche, die zur Hypothesenbildung eingesetzt werden können und darauf aufbauend erste Interventionsmöglichkeiten eröffnen.
Inhalt
Kinder und Jugendliche haben ihre eigene Sprache. Ob im Spiel des Kindesalters oder in der Symbolhaftigkeit des Jugendalters finden sich unzählige Möglichkeiten, eigene Themen und Projektionen ohne Loyalitätskonflikte auszudrücken. Vielmehr bietet die bewusste Sprache oftmals eher ein Hindernis als eine Hilfe bei der Erkundung der psychodynamischen oder systemischen Konflikte und Konstellationen. Projektive Methoden dienen dem besseren Verständnis der emotionalen Verfassung eines Kindes, eines Jugendlichen und seiner Familie und nicht zuletzt auch seiner Kreativität und seiner Ressourcen. Vorgestellt werden:
- zeichnerische Gestaltungsverfahren: Menschzeichnung, Baum-Test, Squigglespiel
- verbal-thematische Verfahren: Schweinchen Schwarzfuß, Thematischer Apperzeptionstest, Wunschprobe
- Gestaltungsverfahren: Scenotest (überarbeitete, moderne Fassung), Sandspiel
- Familiendiagnostik: Familienbrett, soziales Atom
Methoden
- Vortrag
- praktische Übungen
- Fallbeispiele
Die Teilnehmer*innen können gerne Material mitbringen und zur Besprechung zur Verfügung stellen.
Literatur
Wienand, F. (2019). Projektive Diagnostik bei Kindern, Jugendlichen und Familien (2. Auflage). Stuttgart: Kohlhammer.
Kursnummer
E 26.14
Ort
Bildungshaus St. Ursula
99084 Erfurt
Termin
-
Leitung
KJP Gabriele Meyer-Enders
Kursbeitrag
300,– Euro
270,– Euro für LAG-Mitglieder
zzgl. verbindlicher Kosten der Tagungsstätte
Übernachtung mit Verpflegung: ca. 269 Euro oder nur Verpflegung: ca. 74 Euro (siehe Tagungsstättenverzeichnis)
Stichtag
Kursplätze
18