bke-Stellungnahmen und bke-Hinweise

Mit bke-Stellungnahmen äußert sich die bke zu Fragen von grundsätzlicher Bedeutung für das Gebiet der Erziehungs- und Familienberatung. bke-Hinweise geben Anregungen zur praktischen Gestaltung der Arbeit in den Erziehungs- und Familienberatungsstellen. Die Texte in beiden Rubriken sind durch Beschluss des Verbandes autorisiert.


icon Informationen 2/21 - bke-Hinweis: Blended Counseling: Erziehungsberatung per Video
Viele Erziehungs-, Familien- und Jugendberatungsstellen haben anlässlich der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die seit März 2020 in unterschiedlichem Ausmaß bis in den Sommer 2021 hinein fortbestand, damit begonnen, Videoberatung anzubieten und haben damit über diese Zeit hinaus ihre Beratungsformate und Zugangswege erweitert.
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icon Informationen 2/21 - bke-Stellungnahme: Zur SGB VIII-Reform - Die Weiterentwicklung der Erziehungs-, Familien- und Jugendberatungsstellen durch das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz
Im April bzw. Mai 2021 hat zunächst der Bundestag das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) beschlossen und im Anschluss daran hat auch der Bundesrat dem Gesetz zugestimmt. Damit ist nach einem langen, ausführlichen und durchaus kontrovers geführtem Diskussions- und Beteiligungsprozess die Umsetzung der SGB VIII-Reform in die Wege geleitet worden. Mit dem dreistufigen Inkrafttreten von der Unterzeichnung im Juni 2021 bis in das Jahr 2028 sind die Regelungen sehr weitreichend in die Zukunft hinein getroffen worden.
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icon Informationen 1/21 - bke-Stellungnahme: Auch in der Pandemie: Flexible Hilfe und unkomplizierten Zugang gewährleisten
Die ohnehin schon großen Herausforderungen im Alltag, die bei der Betreuung, Erziehung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen bestehen, haben sich nach fast einem Jahr Pandemie-bedingter gesellschaftlicher und familiärer Ausnahmesituation für sehr viele Familien noch verstärkt. Es gibt kaum Planungssicherheit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hinzu kommen die sich verstärkenden Sorgen um die Gesundheit und die Zukunft. Was für Familien in stabilen Lebenslagen gilt, gilt umso mehr für Eltern, Jugendliche und Kinder mit besonderen Belastungen, z. B. durch familiäre Konflikte, Armut oder individuelle Probleme wie psychische Erkrankungen. Auf diese Belastungen und vor allem die mangelnde Beteiligung und Berücksichtigung der entwicklungspsychologisch bedingten Bedürfnisse von jungen Menschen bei der Pandemie-Bekämpfung ist vielfach hingewiesen worden (vgl. BJK 2020, Forum Transfer). Einschlägige Studienergebnisse über die Situation von Jugendlichen und Familien in der Pandemie-Zeit liegen ebenfalls bereits vor (vgl. Andresen et al., 2020, Forum Transfer).
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icon Informationen 1/21 - bke-Hinweis: Umgang mit Selbst- und Fremdgefährdung in Erziehungsberatungsprozessen
Die Kernaufgabe der Beratungsfachkräfte in Erziehungsberatungsstellen ist es, Ratsuchende bei der Klärung und Bewältigung ihrer häufig als Krisen wahrgenommenen Problemlagen zu unterstützen. Nicht immer gleich als solche zu erkennen sind dabei bestimmte akute existenzielle Krisen, die zwar selten vorkommen, dafür aber in ihrer Bedeutung für die Ratsuchenden und ihr Umfeld umso gravierender sind. Am Beispiel der Selbst- oder Fremdgefährdung wird nachfolgend ein professionelles und verantwortliches Vorgehen zur Vorbereitung auf und zum Umgang mit Ausnahmesituationen im multiprofessionellen Team von Erziehungsberatungsstellen beschrieben.
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icon Informationen 1/21 - bke äußert sich zum Entwurf des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG)
In Heft 3/20 der Informationen für Erziehungsberatungsstellen wurde die Stellungnahme der bke zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz - KJSG), das vor allem die SGB-VIII-Reform umfasst, abgedruckt. Mittlerweile ist das Gesetzgebungsverfahren weiter fortgeschritten. Nachdem der Bundestag sich in erster Lesung mit dem Entwurf befasst hat, folgte die Stellungnahme des Bundesrats und die öffentliche Anhörung im Familienausschuss. Seit Mitte März nun liegt die Gegenäußerung der Bundesregierung vor. Mit der zweiten und dritten Lesung sowie Verabschiedung im Bundestag wird Ende März gerechnet. Der Bundesrat könnte das Gesetz im Mai 2021 beschließen, wenn bis dahin eine Einigung zwischen Bund und Ländern erfolgt ist. Das Inkrafttreten wäre dann unmittelbar danach.
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