Untererfassung Telefonische Beratungen
Das Statistische Bundesamt informiert

Direkt nachdem wir im letzten Sonder-Newsletter darüber informiert haben, dass telefonische Beratungen gut dokumentiert werden müssen, um einen Nachweis über die Corona-bedingte veränderte Arbeitsweise zu haben, erreichte uns die Nachricht, dass das Statistische Bundesamt hierzu bereits eine Entscheidung getroffen hat: Es wird keine unterjährige Änderung der Nicht-Erfassung von rein telefonisch durchgeführten Erziehungsberatungen geben. Stattdessen werden über eine kleine Excel-Tabelle die Anzahl und die zentralen Gründe für die Telefonberatung erfasst. Darüber haben die Statistischen Landesämter bereits informiert.

Ziel ist, in der Bundesstatistik belastbare, auf einheitlicher Basis erfasste Zahlen zu generieren, die es möglich machen, ein Bild abzugeben, wie viele Menschen von der Jugendhilfe erreicht wurden.

Um möglichst viele Erziehungsberatungsstellen zu erreichen, leiten wir hiermit eine Information des Statistischen Bundesamtes und die dazugehörige Excel-Tabelle weiter. Wir empfehlen, mit den örtlichen Jugendämtern zu klären, welche Daten darüberhinaus zum Nachweis der veränderten Arbeit erhoben werden sollten.

Die Information des Statistischen Bundesamtes finden Sie hier und die dazugehörige Excel-Tabelle hier.

 


 

Beratung in Zeiten von Corona - Stellungnahme der Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Bayern e. V.

Zu den veränderten Bedingungen unter denen die Erziehungsberatungsstellen derzeit arbeiten, nimmt die LAG Bayern Stellung. Zu beachten ist, dass die Situation in Bayern sich nicht vollständig auf andere Bundesländer und Regionen übertragen lässt. Allgemeingültig ist jedoch, dass alle Beratungsstellen sehr schnell ihre Arbeitsweise der Situation angepasst haben, um die dringend notwendige Unterstützung der Kinder, Jugendliche und Familien aufrechtzuerhalten.

Zur Stellungnahme der LAG Bayern gelangen sie hier.

 


Was Kinderschutz in der gegenwärtigen Krise bedeutet und braucht
Ein Zwischenruf der Kinderschutz-Zentren

Die Kinderschutz-Zentren gehen in der Stellungnahme auf die Bedeutung der Kinderschutz-relevanten Infrastruktur ein, gerade in der derzeitigen Ausnahmesituation, die belastete Familien und ihre Kinder besonders trifft.

Den Zwischenruf können Sie hier abrufen.

 


Dringender Handlungsbedarf bei Sicherstellung des Kinderschutzes in Zeiten von Corona (Covid-19)
Zwischenruf der Erziehungshilfefachverbände

Die Erziehungshilfefachverbände AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V., BVkE- Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen e.V., EREV - Evangelischer Erziehungsverband, IGfH - Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen nehmen zum Kinderschutz unter den derzeitigen Bedingungen Stellung.

Den Zwischenruf finden Sie hier.

 


 

Aufregung im Wunderwald

- und alles wegen dieser Krankheit

Erzählt von Björn Enno Hermans, illustriert von Annette Walter

Die Geschichte Aufregung im Wunderwald wurde von Björn Enno Hermans erzählt und von Annette Walter illustriert. Sie kann in der Beratung von Familien mit jüngeren Kindern genutzt werden. Es gibt bereits Versionen in verschiedenen Sprachen, die auf der Homepage des Autors (http://www.praxis-hermans.de/) zu finden sind.

Zur Bildergeschichte gelangen Sie hier.

 


Onlineberatung und -therapie in Zeiten der Krise. 

Ein Überblick von Stefan Kühne und Gerhard Hintenberger

Im Artikel "Onlineberatung und -therapie in Zeiten der Krise" von Stefan Kühne und Gerhard Hintenberger werden die Möglichkeiten der Beratung über Medien, die physische Distanz zu den Ratsuchenden möglich machen, dargestellt. Dabei geht es nicht nur um schriftbasierte Beratung sondern auch um z.B. Video-Telefonate.

Der Text ist im e-beratungsjournal, Fachzeitschrift für Onlineberatung und computervermittelte Kommunikation, Heft 1, 2020, Seite 33 bis 45, veröffentlicht worden und im Internet hier zugänglich.

 

 Stand: 06. April 2020