Fort- und Weiterbildungsprogramm 2020 der bke
Neue Weiterbildung Erziehungs- und Familienberatung bke

Das Programm der Fort- und Weiterbildung der bke für 2020 ist erschienen und wurde versandt. Insbesondere weisen wir an der Stelle auf die neue Weiterbildung Erziehungs- und Familienberatung bke hin. Diese modulare Praxisqualifizierung richtet sich an Einsteiger/innen ins Arbeitsfeld. Darüber hinaus finden Sie ein umfangreiches Programm an Einzelkursen und Weiterbildungsfolgen, die speziell auf den Bedarf der Fachkräfte der Erziehungs- und Familienberatungsstellen abgestimmt sind. Bei der Planung der vielseitigen Themen wurden fachliche, fachpolitische und gesellschaftliche Entwicklungen berücksichtigt. Die Online-Version des Programms 2020 ist auf bke.de einsehbar. Ergänzend zur Druckversion liegen dort Informationen zu Referentinnen und Referenten, Inhalte von bereits laufenden Weiterbildungsfolgen und eine kurze Beschreibung der Tagungsstätten vor.

Zur Online-Version des Fort- und Weiterbildungsprogramms 2020 kommen Sie hier.

 

Durch Geschichten wandern...
Narrative Psychotherapie und nomadische Theorie

Eine internationale Konferenz an der Universität Witten/Herdecke 

Die internationale Konferenz an der Universität Witten/Herdecke in Kooperation mit der Zeitschrift Familiendynamik trägt den vielsagenden Titel Durch Geschichten wandern... - Narrative Psychotherapie und nomadische Theorie. Die wissenschaftliche Leitung haben Arist von Schlippe (D), Peter Jakob (GB) und Jan Olthof (NL). Die Konferenz wird vom 27. bis 29. Februar 2020 in Witten veranstaltet.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.


 

Ich suche dich. Wer bist du? 

Soziale Netzwerke & Datenschutz. Tipps für Jugendliche

Die anschaulich gestaltete Broschüre ICH SUCHE DICH - Wer bist du? wurde vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit herausgegeben und richtet sich direkt an Jugendliche. Datenschutzrechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit Sozialen Netzwerken werden in zehn Tipps mit passenden Beispielen anschaulich dargestellt. Ziel ist auf mögliche Risiken Sozialer Netzwerke aufmerksam zu machen und die Jugendlichen für den Schutz der Privatsphäre zu sensibilisieren. Auch für Fachkräfte kann die Broschüre eine Arbeitshilfe sein.

Die Broschüre können Sie hier herunterladen.

 


Appell Exklusion beenden:
Kinder- und Jugendhilfe für alle jungen Menschen und ihre Familien!

Ende August wurde der Appel Exklusion beenden: Kinder- und Jugendhilfe für alle jungen Menschen und Ihre Familien! bei einer Pressekonferenz in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt und ging gleichzeitig an die Bundes- und Landesministerien. Mit über 470 Unterzeichnungen aus den Bereichen Wissenschaft, Verbände/Träger/ Einrichtungen, Landesministerien und Kommunen, sowie von Leitungs- und Fachkräften als Einzelpersonen, Politikvertreterinnen und Betroffenen hat der Appell ein großes Gewicht bekommen und auch die Diskussion zur Modernisierung des SGB VIII im Beteiligungsprozess Mitreden - Mitgestalten belebt.

Den Appell finden Sie hier.

Nähere Informationen zum Beteiligungsprozess Mitreden - Mitgestalten. Die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe gibt es unter www.mitreden-mitgestalten.de

 


Zeitschrift KomDat
Erziehungsberatung in Zahlen 

Unter dem Titel Beratungssettings im Wandel - mehr Erziehungsberatungen für Eltern, weniger für die gesamte Familie beleuchtet Agathe Tabel die zahlenmäßigen Entwicklungen der Erziehungsberatung von 2010 bis 2017. Im Jahr 2017 wurde mit einem Plus von 2% und insgesamt 459.220 neu begonnenen und fortlaufenden Erziehungsberatungen die stärkste Steigerung seit 2010 verzeichnet. Familiäre Probleme, darunter fallen Beratungen im Kontext von Elterntrennungen, gewinnen als Grund für die Inanspruchnahme von Erziehungsberatung weiter an Bedeutung. Das könnte als ein Hintergrund für den hohen Anteil an Beratungen, die vorrangig mit den Eltern durchgeführt werden (56%), gesehen werden. Die bke nimmt den Artikel zum Anlass die fachliche Diskussion über den Einbezug von Kindern und Jugendlichen in die Beratung zu vertiefen.

Den Artikel lesen können Sie hier.

 


E-Learning für die Arbeit mit geflüchteten, traumatisierten jungen Menschen

Ein neues, kostenloses E-Learning-Programm soll Lehrkräfte und sozialpädagogische Fachkräfte unterstützen, die mit geflüchteten, traumatisierten Kindern und Jugendlichen arbeiten: www.trauma-sensibel.de


In den Kursen werden sowohl theoretisches Wissen zu Trauma und Flucht vermittelt als auch praktisches Handlungswissen in Alltagssituationen geübt. Die interaktive Kursdidaktik ist entlang realer Fluchtgeschichten aufgebaut.



Die Kurse sind ein Kooperationsprojekt zwischen der niederländischen Augeo Foundation, dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) und der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF). Das Projekt wird von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), terre des hommes Deutschland und der Freudenberg Stiftung gefördert.



Expert*innen aus Deutschland und den Niederlanden haben das Projekt entwickelt. Die Kurse sind so konzipiert, dass neben Lehrkräften auch Sozialarbeitende und Ehrenamtliche, die mit geflüchteten Minderjährigen arbeiten, von dem kostenfreien Angebot profitieren.

Anmelden können Sie sich unter www.trauma-sensibel.de

Quelle: Pressemitteilung von Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), terre des hommes Deutschland, Freudenberg Stiftung, Bundesweiter Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF), Augeo Foundation und Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF)
25.9.2019 https://b-umf.de/p/trauma/