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Ein Positionspapier der bke zur Diskussion von social media und Altersgrenzen für Kinder und Jugendliche

Die aktuelle Debatte über mögliche social-media-Verbote für Kinder und Jugendliche greift zentrale gesellschaftliche Entwicklungen auf und spiegelt reale Sorgen, Herausforderungen und Handlungsbedarfe wider. Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. (bke) bringt sich aktiv in diesen Diskurs ein und hat ein Positionspapier entworfen. Als Fachverband gilt es, dass Spannungsfeld zwischen digitaler Selbstbestimmung junger Menschen und einem wirksamen Kinder- und Jugendschutz in den Blick zu nehmen.

Aus entwicklungspsychologischer Perspektive spricht vieles dafür, digitale Selbstbestimmung in sozialen Medien erst im späteren Jugendalter als überwiegend eigenständig vorauszusetzen. Forschung zur Reifung exekutiver Funktionen zeigt, dass zentrale Voraussetzungen wie Emotionsregulation, Frustrationstoleranz und reflexive Selbststeuerung bei vielen Jugendliche sukzessive erworben werden. Im Zentrum steht nicht das Verbot – sondern ein wirksamer Kinder- und Jugendschutz!

Das Posititonspapier 26/1 zum Download

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