Diskurs ADHS
Der Beitrag der Erziehungsberatung
Fachtagung, 8. Dezember 2011

 

 

Erziehungs- und Familienberatungsstellen werden oft für Kinder oder Jugendliche in Anspruch genommen, bei denen eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivi- tätsstörung (ADHS) gesehen wird. Dies ist derzeit bei ca. 27.000 Beratungen jährlich, also bei beinahe zehn Prozent aller Beratungen, der Fall. Die bke hat daher zu einem Diskurs darüber eingeladen, welche Unterstützung Beratungsstellen diesen Kindern geben können. Das von Prof. Dr. Hans Döpfner geleitete zentrale adhs-netz hatte Anfang dieses Jahres aus klinischer Perspektive ein Durchführungsprotokoll zur Diagnostik und Therapie von ADHS bei Kindern und Jugendlichen verabschiedet. Darauf bezog sich der Eröffnungsvortrag der Fachtagung. Weitere Beiträge präsentierten neuere Forschungen aus bindungstheoretischer und aus psychoanalytischer Sicht.

Das Programm der Tagung finden Sie hier.

 

Hier finden Sie Vorträge und Statements der Tagung:

Prof. Dr. Manfred Döpfner, Universität zu Köln
ADHS – Diagnose und leitlinienorientierte Therapie

Dr. Adelheid Staufenberg, Frankfurt am Main
ADHS – Ein psychodynamisches Verständnis

Babette Dornhoff, Berlin
Interventionen, die sich an Kinder und Jugendliche richten, Teil 1
Interventionen, die sich an Kinder und Jugendliche richten, Teil 2

Silvia Keil de Ballon, Dresden
ADHS in der Erziehungsberatung – Interventionen, die sich an Eltern richten

Dr. Bernhard Kühnl, München
Koopeation mit Schule und Kita: Unterstützung und Beratung von Lehrer/innen und Erzieher/innen