Fachtagung „Hoch strittige Elternkonflikte“


 

Zusammen mit dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) und dem Deutschen Familiengerichtstag (DFGT) veranstaltet die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung die Fachtagung "Hoch strittige Elternkonflikte - Kooperation zum Wohl des KIndes".

Sie findet am 15. und 16. Mai 2007 in Augsburg statt. Das Programm der Tagung wird in diesen Tagen an die Erziehungs- und Familienberatungsstellen, Jugendämter und Familiengerichte verschickt. Wir laden zu der Veranstaltung herzlich ein.

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Frühe Hilfen für Familien

Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung beteiligt sich an den Bemühungen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, notwendige Hilfen für die Entwicklung von Kindern frühzeitig zur Verfügung zu stellen. Sie hat in diesem Zusammenhang einen Informationsflyer zur Erziehungsberatung erarbeitet, der jungen Eltern übergeben werden soll. Er ist in der Form einer Grußkarte gestaltet und kann nach der Geburt des Kindes überreicht werden.

Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung arbeitet dabei mit dem Bund DeutscherHebammen, der Direktmarketingfirma Felicitas und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zusammen. Die Grußkarte wurde auch einer großen Zahl von Geburtskliniken zur Verfügung gestellt. Die Verteilung der Grußkarte wird im Verlauf dieses Jahres erfolgen.

Beratungsstellen, die ihrerseits im eigenen Einzugsbereich mit der Grußkarte auf Erziehungsberatung aufmerksam machen möchten, können sie bei der bke kostenlos bestellen.

Die Grußkarte finden Sie als PDF-Datei hier.


Mehrgenerationenhäuser

Familienministerin Dr. Ursula von der Leyen hat ein Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser initiiert. Ziel ist die Förderung des Miteinanders der Generationen. Dabei sollen Eltern Hilfen finden und junge Menschen Förderung erfahren können. Deshalb können auch Beratungsleistungen in die MGHs einbezogen werden. Mehrgenerationenhäuser werden den Zugang zur Erziehungsberatung noch einmal niederschwelliger gestalten. Am 16. April 2007startet die zweite Ausschreibungsphase.

Beratungsstellen können sich selbst als Träger von Mehrgenerationenhäusern bewerben oder ihre Leistung in ein örtliches Verbundkonzept einbringen. Die MGHs werden jährlich mit max. 40.000 EURO gefördert.

Eine Übersicht über das Thema gibt die Homepage des BMFSFJ: www.bmfsfj.de Mehrgenerationenhäuser.

Die wichtigsten Informationen sind hier zusammengestellt:

Das Konzept des Aktionsprogramms

Der Förderleitfaden

Die Idee der Mehrgenerationenhäuser baut auf den Eltern-Kind-Zentren (EarlyExcellence Center) auf. Das Deutsche Jugendinstitut hat bereits in Deutschland bestehende Einrichtungen, die dem Vorbild der englischen Early Excellence Centers folgen, untersucht. Der Bericht Häuser für Kinder und Familie dokumentiert auch die Einbindung örtlicher Erziehungs-und Familienberatungsstellen.


UNICEF-Bericht: Situation der Kinder im Vergleich

Die UNICEF hat in einem internationalen Vergleich das Wohlergehen der Kinder in Industrieländern untersuchen lassen. Zu den untersuchten Dimensionen gehörten: u.a. materielle Situation, Bildung, Beziehungen zu Eltern und Gleichaltrigen. Für Deutschland wurde große Sprachlosigkeit zwischen den Generationen festgestellt: Nur 40 Prozent der deutschen 15-jährigen gaben an, dass sich ihre Eltern mehrmals in der Woche mit ihnen unterhalten. Die Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier .



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