Für alle - Inklusive Beratung

Auch wenn die SGB-VIII-Reform nun offenbar doch nicht in der Form kommt, wie sie im Arbeitsentwurf vom 23. August 2016 der Fachöffentlichkeit als Diskussionsgrundlage vorgestellt wurde, greift die bke einen der Leitgedanken auf und setzt sich im Rahmen der Fachtagung 2017 unter dem Titel Für alle - Inklusive Beratung mit der Bedeutung der Inklusion für den Alltag der Erziehungsberatung auseinander. Es wird um das Verständnis der Lebensrealitäten beeinträchtigter Kinder, Jugendlicher und Eltern sowie um die nötigen Veränderungen auf der Basis des Bewährten gehen. Erfolgreiche Beispiele für die Arbeit mit Familien, in denen ein Kind von einer Behinderung betroffen ist, werden dargestellt.

Das Programm ist bereits versandt worden und lässt sich hier einsehen.

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SGB VIII Reform

Die Internationale Gesellschaft für Erzieherische Hilfen e. V. (IGfH) hat auf ihrer Homepage umfassende Informationen zur geplanten SGB-VIII-Reform zusammengestellt.

Zur Website gelangen SIe hier.

Demnach wurde die Arbeitsfassung der Gesetzesreform vom 23. August 2016 zurückgenommen und es soll in einer kleineren Reform nur ein Teil der Themen aufgegriffen werden. Dazu liegt (noch) kein Entwurf vor.

Fast zeitgleich ist die Stellungnahme der Obersten Landesjugendbehörden erschienen, die auf der Internet-Seite, die das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) eigens für den Austausch zur SGB VIII Reform eingerichtet hat, veröffentlicht wurde.

Die Stellungnahme steht hier zum Download bereit.



Monitor Hilfen zur Erziehung 2016

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik an der TU Dortmund hat den dritten Monitor Hilfen zur Erziehung herausgegeben. Dort finden sich Auswertungen und Analysen auf der Basis der Bundesstatistik von 2014. Neben der Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung geht es um die Lebenslagen der Familien, um Finanzielle Aufwendungen und um regionale Unterschiede. Die Hilfearten werden steckbriefartig in Zahlen dargestellt. Bezüglich der Inanspruchnahme von Erziehungsberatung zeigt sich eine große Spannbreite im Ländervergleich. Während in Mecklenburg-Vorpommern 142 von 10.000 unter 21-Jährigen Anlass für die Inanspruchnahme von Erziehungsberatung geben, sind es in Thüringen 404 und in Schleswig-Holstein 388. Demgegenüber liegen Schleswig-Holstein und Thüringen bei den Ausgaben für die Hilfen zur Erziehung im unteren Bereich und Mecklenburg-Vorpommern im oberen Drittel.

Der Monitor Hilfen zur Erziehung kann hier heruntergeladen werden.

Die Printversion kann kostenlos bei ilona.haushalter@tu-dortmund.de bestellt werden.



Im Zeichen des Bösen
Aggression zwischen Kompetenz, Faszination und Destruktivität

Im Zeichen des Bösen - Aggression zwischen Kompetenz, Faszination und Destruktivität ist die Wissenschaftliche Fachtagung, die der Berufsverband der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten e.V. (bkj) in Kooperation mit der Fankfurt University of Applied Science vom 3. bis 5. März 2017 veranstaltet, betitelt.

Das Tagungsprogramm sowie ergänzende Angaben zu den Referenten, Arbeitsgruppen und Vorträgen finden Sie auf der Website des bkj.

 
 

Kriminalstatistische Auswertung zu Gewalt in Partnerschaften

Unter dem Motto Wenn das eigene Zuhause nicht sicher ist wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und vom Bundeskriminalamt die Kriminalstatistische Auswertung zu Gewalt in Partnerschaften in einer Pressemitteilung vorgestellt. Enthalten sind umfangreiche Erhebungen über Gewalt in Paarbeziehungen, die der Polizei bekannt wird. Da zu 82% Frauen von Partnerschaftsgewalt betroffen sind, wird in diesem Zusammenhang auf das bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen hingewiesen, bei dem Frauen unter der Nummer 08000 116 016 rund um die Uhr kostenfrei und anonym in 15 Sprachen beraten werden.

Zur Pressemittelung und der Kriminalstatistischen Auswertung gelangen Sie hier.