Souveränität und Verantwortung in der vernetzten Medienwelt

Das Bundesjugendkuratorium hat eine Stellungnahme zur Bedeutung der modernen Medien für Kinder und Jugendliche verabschiedet. Das BJK weist darauf hin, dass junge Menschen heute selbstverständlich in einer vernetzten Medienwelt aufwachsen. In ihr werden immense Potenziale, aber auch neuartige Risiken und Problemlagen gesehen. Daher fordert das Bundesjugendkuratorium eine umfassende Förderung von Medienkompetenz für alle Kinder und Jugendlichen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und eine Netzpolitik, die sich konsequent an den Belangen junger Menschen orientiert.

Die Stellungnahme kann hier heruntergeladen werden.


 
Konferenz "Kinderrechte und die Qualität Pädagogischer Beziehungen"

Für die Bildungswege der Kinder und Jugendlichen ist entscheidend, ob sie es mit Pädagoginnen und Pädagogen zu tun haben, die sie anerkennen und ermutigen oder die sie demütigen und verletzen. Wohlbefinden und Lernen hängen auch davon ab, wie sehr die pädagogischen Interaktionen von responsiven oder destruktiven Handlungsmustern geprägt sind. Die Qualität pädagogischer Beziehungen ist sowohl für persönliche Erfahrungen der Lernenden als auch für die Verwirklichung ihrer Menschenrechte und für eine demokratische Erziehung bedeutsam.

Die Potsdamer Konferenz soll auf das bisher in seiner persönlichen und gesellschaftlichen Bedeutung zu wenig beachtete Thema aufmerksam machen und Impulse zur nachhaltigen Verbesserung pädagogischer Beziehungen auf alltäglicher, bildungspolitischer und wissenschaftlicher Ebene geben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.



Empfehlungen zur lokalen Familienzeitpolitik

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge hat Empfehlungen zur lokalen Familienzeitpolitik verabschiedet. Familienzeitpolitik ist in Deutschland ein noch junges Politikfeld, für das die Empfehlungen Aufmerksamkeit gewinnen wollen. Es soll ein Bewusstsein für die zeitsensiblen Unterstützungsbedarf von Familien geweckt und Wege zur Entschärfung zeitlicher Belastungen von Familien aufgezeigt werden. Ziel ist der Ausbau einer zeitsensiblen örtlichen Infrastruktur für Familien wie z.B. Familienzentren.

Die Empfehlungen stehen hier zum Download bereit.



Das Netzwerk "Kein Täter werden"

Aufbauend auf dem "Präventionsprojekt Dunkelfeld" des Instituts für Sexualwissenschaften und Sexualmedizin der Charité entsteht derzeit das Netzwerk "Kein Täter werden". Das Netzwerk bietet an bisher sieben Standorten für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen und deshalb therapeutische Hilfe suchen, ein kostenloses und durch die Schweigepflicht geschütztes Behandlungsangebot.

Eine Projektinformation kann hier heruntergeladen werden.

Weitere Informationen sowie alle Kontaktdaten zu den Ambulanzen des Projektes in Deutschland sind zu finden unter www.kein-taeter-werden.de.