14. Kinder- und Jugendbericht

Der 14. Kinder- und Jugendbericht ist ein Gesamtbericht und trägt den Titel "Bericht über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland". Der Bericht wurde von einer unabhängigen Sachverständigenkommission aus Wissenschaft und Praxis unter Leitung von Prof. Dr. Reinhard Wabnitz erarbeitet. In dem Bericht werden die Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland analysiert und Vorschläge zur Gestaltung der Kinder- und Jugendpolitik gemacht. Unter dem Motto "Kinder- und Jugendhilfe in neuer Verantwortung" beschreibt die Kommission im 14. Kinder und Jugendbericht Eckpunkte, wie Eltern in zunehmendem Maß durch öffentliche Angebote bei der Förderung, Bildung, Erziehung und Betreuung ihrer Kinder unterstützt werden können.

Der 14. Kinder- und Jugendbericht kann hier heruntergeladen werden.



Diskussionspapier "Familie ist nicht gleich Familie: Für eine bedarfsgerechte Politik, die verschiedene Familienformen berücksichtigt"

Die zunehmende Komplexität und Heterogenität der gewandelten Familienrealität birgt Chancen für ein selbstbestimmtes Familienleben, ist aber auch mit Risiken verbunden; sie stellt spezifische Herausforderungen an einzelne Familienmitglieder und erfordert familienpolitische sowie kinder- und jugendhilfepolitische (Gestaltungs-)Leistungen, die der familiären Vielfalt gerecht werden. Mit dem Diskussionspapier "Familie ist nicht gleich Familie: Für eine bedarfsgerechte Politik, die verschiedene Familienformen berücksichtigt" will die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ für die spezifischen Bedürfnisse unterschiedlicher Familienformen sensibilisieren und die Perspektive der verschiedenen Familienmitglieder einbeziehen. Im Mittelpunkt steht dabei die Sicherung förderlicher Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen.

Das Diskussionspapier steht hier zum Download bereit.



 
Erziehung in der Wohlstandsgesellschaft
Aufwachsen mit Konsum und Medien

Eine aktuelle Publikation der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) widmet sich aktuellen Erziehungsfragen in der Wohlstandsgesellschaft. Danach erleben Eltern eine immer stärker werdende Diskrepanz zwischen pädagogischen Ansprüchen an die Erziehung und der Alltagswelt von Kindern und Eltern. Einerseits ermöglichen Eltern ihrem Kind den Zugang zu Konsumgütern, andererseits erkennen sie, dass die Ermöglichung von Konsumteilnahme häufig nicht mit den gesellschaftlichen Erwartungen an Erziehung vereinbar ist.

Konsum und Medien sind zu einem festen Bestandteil des Alltages von Kindern und Jugendlichen geworden. 83% der Eltern versuchen zwar, Einfluss auf die Mediennutzung ihres Kindes zu nehmen, doch im Alltag schaffen dies viele nicht. Oft beginnen die Schwierigkeiten allein schon mit den zeitlichen Anforderungen des Berufslebens an beide Elternteile.

Diese Ambivalenzen sind Gegenstand der Publikation, die hier heruntergeladen werden kann.

 


"Kinder lassen sich nicht scheiden": Präsentation des neuen Films der Liga

Im Rahmen eines öffentlichen Neujahrsempfangs hat die Deutsche Liga für das Kind ihren neuen Film "Kinder lassen sich nicht scheiden. Hilfen für Kinder bei Trennung der Eltern" präsentiert. Jährlich sind in Deutschland mehr als 150.000 Kinder von der Trennung oder Scheidung ihrer Eltern betroffen. Für jedes Kind ist diese Erfahrung mit besonderen Belastungen verbunden. Gerade dann, wenn die betroffenen Kinder im Zusammenhang mit dem Paarkonflikt ihre Mutter und ihren Vater in verstärktem Maße brauchen, fällt es den Eltern häufig nicht leicht, überlegt zum Wohl ihres Kindes zu handeln. 
An Beispielen zeigt der Film, wie im Verlauf einer Elterntrennung das Wohl der betroffenen Kinder bestmöglich gewahrt werden kann. Als weitere Themen werden u.a. verschiedene Umgangsmodelle, die Aufgaben des Familiengerichts und die Tätigkeit von Beratungsstellen behandelt. Zielgruppe des Films sind in erster Linie Eltern. Weitere Zielgruppen sind Auszubildende und Studierende sowie Fachkräfte in Jugendämtern, Beratungsstellen, Vereinen und Verbänden, die im Bereich Trennung und Scheidung tätig sind.


Ab März 2013 ist der Film (DVD, 63 Minuten) zum Preis von 15,- Euro zzgl. Versandkosten bei der Geschäftsstelle der Liga erhältlich.

Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin
Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71, E-Mail: post@liga-kind.de, www.liga-kind.de und www.fruehe-kindheit-online.de