Inklusion geht alle an - Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums

Das Bundesjugendkuratorium (BJK) hat eine Stellungnahme "Inklusion: Eine Herausforderung auch für die Kinder- und Jugendhilfe" veröffentlicht. Die Kinder- und Jugendhilfe hat danach Potenziale, sie steht aber vor strukturellen und konzeptionellen Herausforderungen, wenn sie Inklusion als Gestaltungsprinzip durchgängig zur Grundlage fachlicher Orientierung macht. Das BJK fordert insbesondere eine kritische Überprüfung des Übergangsmanagements zwischen Kindergarten und Grundschule, eine Rollenklärung der Schulsozialarbeit im Hinblick auf die Mitgestaltung eines inklusiven Schulklimas sowie eine Kooperation zwischen Angeboten der Jugendhilfe und der Eingliederungshilfen für junge Erwachsene mit Behinderungen. 

Die Stellungnahme steht hier zum Download zur Verfügung.

 



Orientierungshilfe "Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit"

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter hat eine Orientierungshilfe zur Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit beschlossen. Das Papier stellt erste Ansätze für die Jugendarbeit vor und kann so zu einer schrittweise Umsetzung von Inklusion in der Praxis beitragen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen verstärkt in die Akitivtäten der Kinder- und Jugendarbeit einzubinden.

Die Orientierungshilfe steht hier zum Download zur Verfügung.




 

Fachforum: Väter - Eine besondere Herausforderung in Beratung und Therapie?

Das Helm Stierlin Institut, Heidelberg, lädt zu einem Fachforum zum Thema "Väter" ein. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Vätern ist auch für Profis eine Herausforderung. Väter brauchen häufig etwas Zeit, um sich auf Beratung einzulassen. Das Forum will Verständnis für Väter und ihre Zurückhaltung wecken.

Die Einladung und der Tagungsflyer können hier herunter geladen werden:
Einladung
Tagungsflyer

 

 

Broschüre: (Keine) Lust auf Kinder?

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) hat eine Broschüre zur Geburtenentwicklung in Deutschland herausgebracht. Wieso werden in Deutschland immer weniger Kinder geboren und warum hat das Land im globalen Vergleich einen der höchsten Anteile dauerhaft kinderloser Frauen? Warum werden Frauen zunehmend erst in höherem Alter Mutter? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der neuen Broschüre des BiB, die die spezifisch deutsche Situation der Geburtenentwicklung differenziert analysiert. Klar ist dabei, dass die Ursachen für diese Entwicklung vielschichtig sind und sich nicht auf einen Bereich wie zum Beispiel die ökonomische Situation reduzieren lassen. Analysen unter anderem aus dem BiB zeigen vielmehr, dass sozialen und kulturellen Faktoren besondere Bedeutung beizumessen ist.

Die Broschüre kann hier herunter geladen werden.